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VOCALOID (oft auch als "V1" abgekürzt) ist ein Software-Synthesizer, der auf Grundlage von Gesangsaufnahmen echter Sänger einen künstlichen Gesang erzeugt. Dazu benötigt das Programm die Vorgabe der Melodie, des Textes von dem Lied und eine Angabe der Betonung. Diese Software wurde von der YAMAHA Corporation entwickelt.

GeschichteBearbeiten

Das Vocaloid™-Projekt gilt als die Idee von Kenmochi Hideki, der auch als "Vater" von Vocaloid bekannt ist. Er hatte die ersten anfänglichen Ideen in Japan im Jahr 2000. Ein großer Teil der Forschung für die Software kam von der Universität "Pompeu Fabra" in Spanien. Die Führung des Projekts lag bei Herrn Kenmochi. Zu dieser Zeit war noch nicht einmal an den Verkauf zu denken und Vocaloid war nur imstande Vokale wie "ai" (Liebe) zusagen. Etwa vier Monate später konnte Vocaloid das erste richtige Wort sprechen, nämlich "asa" (Vormittag).

Entwickelt wurde sowohl eine japanische als auch eine englische Version. Zuerst an Bord war das Studio Crypton Future Media, welches die Aufgabe hatte, ein englisches Studio zu finden, um eine englische Version von Vocaloid zu unterstützen. Trotz all ihrer Bemühungen gab es viele negative Reaktionen und das einzige Studio, welches zustimmte, an der Entwicklung teilzunehmen, war Zero-G. Die Software wurde zum ersten Mal am 26. Februar 2003 vorgestellt.

Die ersten Vocaloids, Leon und Lola, wurden von dem Studio Zero-G am 3. März 2004 veröffentlicht, die beide als sogenannte "Virtual Soul Vocalist" verkauft wurden. Leon und Lola erschienen das erste Mal bei der NAMM Show am 15. Januar 2004 und wurden ebenfalls am Zero-G Limited Stand während dem Wired Nextfest gezeigt und gewannen dann 2005 den Electronic Musician Editors Choice Award.

Im Juli 2004 veröffentlichte Zero-G Miriam, basierend auf der Stimme von Miriam Stockley. Später in diesem Jahr veröffentlichte Crypton Future Media auch ihren ersten Vocaloid Meiko. Obwohl Leon, Lola, Miriam und Meiko gute Umsätze machten (insbesondere Meiko mit einem Umsatz von 3.000 in ihrem ersten Jahr), war Kaito der einzige, der zunächst nicht sehr erfolgreich im Handel verkauft wurde, denn er verkaufte nur 500 Einheiten. Trotzdem war die Software insgesamt erfolgreich und einige Zeit später folgte der Nachfolger Vocaloid2.


StimmenBearbeiten

VOCALOID1.png


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